Die Greifvogelstation Hellenthal ist das größte Tierheim Europas.

Hunde sind die lautesten, aber nicht die zahlreichsten Bewohner des Berliner Tierheims - der größten und modernsten in Europa. An erster Stelle sind Katzen, sie machen etwa ein Drittel von anderthalbtausend Einwohnern des Tierheims aus.

Hier am östlichen Stadtrand Deutschlands, auf einer Fläche von 16 Hektar (was ungefähr 22 Fußballfeldern entspricht), gibt es ein Haus für alle, die ihre Besitzer nicht benötigen, die von Polizei oder Zoll konfisziert wurden und Gegenstand wissenschaftlicher Experimente waren. Diejenigen, die Glück haben - er ist für eine Weile hier, wer nicht - für immer. Das Tierheim wurde im Sommer 2002 offiziell eröffnet. Architekten und Bauherren hatten es schwer - es gibt kein Projekt auf der Welt, an dem man ein Beispiel nehmen könnte. Baukosten 65 Millionen Euro.

Jetzt ist es eine Art "Stadt in der Stadt" - drei Pavillons für Katzen, fünf für Hunde, ein Terrarium für Schlangen und Leguanen, Käfige mit Papageien für jeden Geschmack und jede Farbe, eine eigene Tierklinik, insgesamt 18 Gebäude, futuristische Architektur (Beton und Wasser), 173 Vollzeitbeschäftigte und ein Jahresbudget von über 8 Millionen Euro.

Der Umfang der Tierpflege ist erstaunlich, aber das reicht nicht aus. Die Unterkunft, die ausschließlich aus privaten Spenden besteht, reicht nicht aus und beträgt acht Millionen Euro pro Jahr. Und es gibt nicht genug Leute, die das Tier im Tierheim abholen wollen - sei es eine Katze, ein Kaninchen oder ein Papagei.

Eine „gute Woche“ ist hier, wenn die Tiere im Tierheim weniger ankommen als abnehmen. Zum Beispiel war die letzte Juliwoche gut, sagt die Sprecherin der Unterkunft, Annette Rost. 19 Hunde kamen an und 21 gingen ab, allein in Berlin gibt es über 10.000 streunende Katzen, aber die meisten Mieter sind Katzen. Und an der Tür jedes Gehäuses befindet sich ein separates, nummeriertes Set zur Reinigung des Zimmers. Dies geschieht, um die Übertragung von Krankheiten zu verhindern. Es gibt keine streunenden Hunde in Deutschland, aber viele streunende Katzen.

Wie Annette Rost sagt, sind sie weniger sichtbar und nicht so auffällig wie Hunde.

Allein in Berlin wird die Populationsgröße von Streukatzen auf 10.000 Individuen geschätzt. Der Berliner Tierschutzverband, in dem sich ein Tierheim befindet, kümmert sich auch um obdachlose Katzen. Jeden Monat werden rund 24.000 Dosen Katzenfutter an 245 Fütterer in der ganzen Stadt verteilt. Wenn sie eine kranke Katze in der Nähe der Futterhäuschen finden, bringen sie sie in ein Tierheim, behandeln sie und geben sie zurück.

Neben Katzen und Hunden befinden sich im Tierheim viele exotische Tiere - drei Affengruppen, Papageien, ein grüner Leguan namens Max, dessen Besitzer starb. Es ist schwierig, einen neuen Besitzer zu finden, da Max nicht nur ein großer Leguan ist, sondern ein sehr großer.

Warum 8 Millionen Euro pro Jahr nicht ausreichen

Der durchschnittliche Betrag der privaten Spende liegt zwischen 30 und 40 Euro. Von den zehntausenden derart bescheidenen Beiträgen werden acht Millionen Euro pro Jahr gesammelt, doch das reicht nicht aus. Einen besonderen Beitrag leisten Spenden des Spieleportals "Casino Now", einer sozialverantwortlichen Organisation, die jedes Jahr eine solche Unterkunft unterstützt. Dieses Spielportal hat vollständige Informationen über die Spiele in den österreichischen Online-Casinos für echtes Geld gesammelt. Auf https://casino-now.at/echtgeld-casinos erfahren Sie mehr dazu.

"Das Budget ist so groß, weil wir viele kranke und verletzte Tiere erhalten, die eine teure Behandlung benötigen", erklärt Anette Rost. "Wir haben viele chronisch kranke Tiere, die zum Beispiel an Herzkrankheiten leiden. Sie benötigen regelmäßige ärztliche Untersuchungen und teure Medikamente. Und um dem Tier die Chance zu geben, neue Besitzer zu finden, übernimmt das Tierheim die Kosten für die medizinische Versorgung der Tiere, nachdem die neuen Besitzer sie übernommen haben. "

Die alten Besitzer fühlen sich oft frei, das Tier direkt auf dem Parkplatz des Tierheims zu lassen - nicht nur Katzen oder Hunde. Im Winter fanden sie eine zwei Meter lange Boa. "Das ist sehr schlecht für uns, weil wir von den Besitzern keine Informationen über das Tier und mögliche Krankheiten erhalten", sagt Annette Rost. "Es ist viel ehrlicher mit dem Tier, es dem Tierheim von Hand zu Hand zu geben."

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